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Psychische Erkrankungen

Gegenüber anderen Behinderungsarten sind psychische Erkrankungen schwerer zu erkennen, da sie schwer fassbar und nicht immer medizinisch messbar sind: Bewusstsein, Denken, Affekt, Beziehung usw. sind subjektive Phänomene, für die es keine genau definierte Norm gibt. Die Ursachen vieler psychischer Erkrankungen sind zudem unbekannt, aus diesem Grund orientieren sich die Diagnosen im klinischen Bereich vordergründig an der Beschreibung des Zustandsbildes und des Verlaufs der Erkrankung. Ein deutlicher Unterschied zu anderen Behinderungen ist der phasenhafte Verlauf einer psychischen Erkrankung. Relativ unbeeinträchtigte Lebensabschnitte können abrupt oder schleichend durch Phasen akuter Krankheit unterbrochen werden oder in Phasen eingeschränkter Belastbarkeit übergehen.

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2016