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Glossar

BegriffBeschreibung
AkkordeonEine Bereich einer Webseite mit einer Liste von Themen und den zugehörigen zunächst nicht sichtbaren Inhalten. Durch Anklicken der Themen werden die jeweiligen Inhalte ein- beziehungsweise ausgeblendet. Diese Technik verwendet in der Regel JavaScript.
ASCII-ArtDer Versuch mittels Buchstaben einer nichtproportionalen Schrift kleine Piktogramme oder ganze Bilder darzustellen.
Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV)Gilt für alle Internetauftritte sowie alle öffentlich zugänglichen Intranetangebote von Behörden der Bundesverwaltung. Sie regelt insbesondere die technischen Fragen zur Herstellung der Barrierefreiheit. Für Internetangebote der Bundesländer gelten die Bestimmungen der einzelnen Länder.
Barrierefreiheit Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.
Behinderung Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
Behinderungsarten

siehe unter:

Benachteiligungsverbot Nach Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes darf niemand aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden. Konkretisiert wird dieses Benachteiligungsverbot in den Einzelgesetzen. Das Neunte Buch Sozialgesetzbuch enthält eine Regelung, nach denen schwerbehinderte Menschen in Zusammenhang mit einem Beschäftigungsverhältnis nicht wegen ihrer Behinderung benachteiligt werden dürfen. Das Behindertengleichtellungsgesetz enthält ein Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt behinderte Menschen vor Benachteiligungen beim Abschluss von bestimmten Verträgen mit Dritten.
Beteiligung Bei der Abstimmung über die erforderlichen Leistungen zur Teilhabe und bei ihrer Durchführung beteiligen die Rehabilitationsträger die behinderten Menschen als Partner (siehe auch Wunsch- und Wahlrecht).
Blindheit Als blind gilt, wer auf dem besseren Auge ein Sehvermögen von unter 1/50 (weniger als zwei Prozent) besitzt. Auch, wer noch über einen Sehrest verfügt und beispielweise Lichtschein wahrnimmt, kann demnach als "blind" eingestuft sein.
breadcrumb trailsiehe Brotkrümmelpfad
BrotkrümmelpfadNavigationselement, das den Pfad von der Startseite zum aktuellen Element zeigt.
Demografischer Wandel Der Begriff beschreibt die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur einer Gesellschaft.
E-Government Kurzform von Electronic Government. E-Government umfasst alle Prozesse der öffentlichen Willensbildung, der Entscheidungsfindung und Leistungserstellung in Politik, Staat und Verwaltung, soweit diese unter weitestgehender Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien stattfinden. Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: zum Beispiel, Verwaltungsmodernisierung durch elektronische Vorgangsbearbeitung, interaktiven elektronische Bürgerdiensten.
EmoticonsZeichenfolgen aus wenigen normalen Satzzeichen, die bei schräg gelegtem Kopf lachenden und weinenden Gesichtern ähneln.
Epilepsie Epilepsie bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen wiederholt epileptische Anfälle auftreten, die durch plötzliche extreme Aktivitätssteigerungen des Zentralnervensystems ausgelöst werden - es handelt sich um vorübergehende Funktionsstörungen des Gehirns. Es gibt vielfältige Formen epileptischer Anfälle, die sich hinsichtlich ihrer Häufigkeit und Schwere erheblich voneinander unterscheiden.
Gebärdensprache Die Gebärdensprache ist die auf Handzeichen beruhende Sprache gehörloser Menschen. Sie ist eng mit der Kultur der Gehörlosengemeinschaft verknüpft und seit dem 1. Mai 2002 als eigenständige Sprache anerkannt, auf deren Verwendung hörbehinderte und sprachbehinderte Menschen (Gehörlose, Ertaubte und Schwerhörige) nach § 6 Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ein Anrecht haben. Die Gebärdensprache ist von Land zu Land unterschiedlich, das heißt regional und kulturell gefärbt mit eigener Grammatik - in Deutschland wird sie als Deutsche Gebärdensprache (DGS) bezeichnet.
GehörlosigkeitAls gehörlos werden Personen bezeichnet, die hörbehindert sind und vorwiegend in Gebärdensprache kommunizieren. Wegen der Hörbehinderung können sie nur bedingt auf natürlichem Wege sprechen lernen. Für Außenstehende kann ihre Sprechweise daher oft fremd klingen und schwer zu verstehen sein.
Geistige Behinderung Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition für "geistige Behinderung" gibt es nicht, da Menschen mit geistiger Behinderung keine einheitliche Gruppe mit fest umschriebenen Eigenschaften bilden. Der Begriff "geistige Behinderung" dient als eine Art Sammelbezeichnung für vielfältige Erscheinungsformen und Ausprägungsgrade intellektueller Einschränkungen und affektiven Verhaltens. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz. So bezeichnet auch die Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) dieses Phänomen als Intelligenzminderung. Rein auf die Intelligenz bezogen lässt sich eine geistige Behinderung als Steigerung der Lernbehinderung verstehen, die in der Regel durch eine Hirnschädigung oder Hirnfunktionsstörung hervorgerufen wird. Die Lernbehinderung zeigt sich beispielsweise im frühkindlichen Alter als deutliche Entwicklungsverzögerung, als Wahrnehmungsbeeinträchtigung und als Beeinträchtigung beim Spracherwerb, der oft später und verlangsamt einsetzt.
BGG

Das deutsche BGG soll eine Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen beseitigen bzw. verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. (§ 1 BGG)
Das Gesetz gilt vorrangig für Träger öffentlicher Gewalt auf Bundesebene. Zur Umsetzung der gleichen Inhalte auf Länderebene werden jeweils landeseigene Landesgleichstellungsgesetze erstellt. Diese Landesgleichstellungsgesetze enthalten jedoch teilweise andere Intentionen und Anforderungen.

Das BGG formuliert insbesondere

  • ein Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt (§ 7 BGG)
  • Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr (§ 8 BGG)
  • Recht auf Verwendung von Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen (§ 9 BGG)
  • Bestimmungen zur Gestaltung von Bescheiden und Vordrucken (§ 10 BGG)
  • Bestimmungen für eine barrierefreie Informationstechnik (§ 11 BGG)

Ein wesentliches Instrument zur Anwendung dieses Gesetzes sind die „Zielvereinbarungen“. Soweit nicht besondere gesetzliche oder verordnungsrechtliche Vorschriften dem entgegenstehen, sollen zur Herstellung der Barrierefreiheit Zielvereinbarungen zwischen Verbänden, die nach § 13 Abs. 3 BGG anerkannt sind (z. B. Behindertenorganisationen), und Unternehmen oder Unternehmensverbänden der verschiedenen Wirtschaftsbranchen für ihren jeweiligen sachlichen und räumlichen Organisations- oder Tätigkeitsbereich getroffen werden. Die anerkannten Verbände können die Aufnahme von Verhandlungen über Zielvereinbarungen verlangen.

Diese "Zielvereinbarungen zur Herstellung von Barrierefreiheit" sollen insbesondere

  • die Bestimmung der Vereinbarungspartner und sonstige Regelungen zum Geltungsbereich und zur Geltungsdauer,
  • die Festlegung von Mindestbedingungen darüber, wie gestaltete Lebensbereiche (im Sinne von § 4 BGG) künftig zu verändern sind, um dem Anspruch behinderter Menschen auf Zugang und Nutzung zu genügen,
  • den Zeitpunkt oder einen Zeitplan zur Erfüllung der festgelegten Mindestbedingungen
  • und können ferner auch eine Vertragsstrafenabrede für den Fall der Nichterfüllung oder des Verzugs enthalten.

Besonders hervorgehoben werden in dem Gesetz Behinderte Frauen (§ 2 BGG) und die Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen (§ 6 BGG).

Hörbehinderung Hörschädigung ist nicht gleich Hörschädigung. Die jeweilige Auswirkung ist unmittelbar verknüpft mit ihren Ursachen, dem Zeitpunkt ihres Eintretens, dem Grad der Hörbehinderung und mit dem Lebensumfeld. Zur Gruppe der hörgeschädigten Menschen zählen gehörlose, (spät-)ertaubte, ertaubte und schwerhörige Menschen. In Deutschland gibt es rund 80.000 gehörlose sowie etwa 100.000 hochgradig schwerhörige Menschen. Die Übergänge zwischen Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit sind fließend.
ImagemapVerweissensitive Grafik, Sie bietet eine Möglichkeit, Hyperlinks innerhalb einer Grafik einzubetten.
Inklusion Der (in Deutschland relativ neu diskutierte) politische Leitgedanke der "Inklusion" stellt einen Gegenbegriff zur Idee der "Integration" dar. Mit Inklusion bezeichnet man die selbstverständliche Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens als gleichberechtigte Bürger und Bürgerinnen.

Inklusion ist darauf ausgerichtet, dass alle Menschen mit Behinderungen ihren Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft verwirklichen können.
Während in der Diskussion über Integration häufig darüber gestritten wurde, wie aus der "Besonderung" behinderter Menschen heraus Begegnungen mit nichtbehinderten Menschen ermöglicht werden können, sucht die Inklusion nach Wegen, Ausgrenzungen von vorneherein zu vermeiden.
KarussellEin Bereich einer Webseite in dem nur einige Elemente aus einer größeren Menge von Elementen angezeigt wird. Die Elemente können karrusell-ähnlich horizontal oder vertikal ausgetauscht werden. Diese Technik verwendet in der Regel JavaScript.
Körperbehinderung Der Begriff der Körperbehinderung ist eine Sammelbezeichnung für sämtliche Erscheinungsformen und Schweregrade körperlicher Bewegungseinschränkungen, die sich aus Schädigungen des Stütz- und Bewegungsapparates und aus anderen inneren oder äußeren Schädigungen des Körpers und seiner Funktionen ergeben.
LeetspeakDas Ersetzen von Buchstaben durch ähnlich aussehende Ziffern und Sonderzeichen.
Lernbehinderung Der Begriff der Lernbehinderung ist ein Sammelbegriff zur Umschreibung verschiedener Formen längerfristig erschwerten Lern- und Leistungsverhaltens. Der Begriff umfasst ein Konzept, das auf die pädagogische und rehabilitative Förderung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist, deren gesellschaftliche und berufliche Eingliederung durch erhebliche Lern- und Leistungsrückstände gefährdet ist.
MetadatenAngaben im Quelltext über eine Internetseite, zum Beispiel Autor oder Sprache der Inhalte. Die Angaben werden meist automatisch von Servern oder Browsern und auch von einigen Hilfsmitteln ausgewertet.
modaler DialogEin Programmfenster, dass solange im Vordergrund bleibt, bis das Fenster geschlossen wird. Fenster im Hintergrund können solange nicht bearbeitet werden.
Nutzer-ClientAlle Programme die eine Nutzerin oder Nutzer nutzt, um eine Webseite darzustellen, gleich ob optisch, akustisch oder taktil.
Robotersiehe Webcrawler.
SehbehinderungDer Begriff der Sehbehinderung bezieht sich auf ein beeinträchtigtes Sehvermögen, das auf eine verminderte Sehschärfe und/oder ein reduziertes Gesichtsfeld zurückzuführen ist.
Darüber hinaus können zusätzliche Probleme wie beispielsweise erhöhte Blendempfindlichkeit oder Anomalien der Farbewahrnehmung auftreten.
SitemapEine Übersichtsseite über alle Seiten eines Webauftritts.
SlideshowEin Bereich einer Webseite mit wechselndem überwiegend grafischen Inhalt. Wird häufig als Seitenkopf verwendet. Diese Technik verwendet in der Regel JavaScript.
Smiliessiehe Emoticons.
Spidersiehe Webcrawler
SprungnavigationOder auch Sprunglinks werden Verweise zu Beginn der Seite bezeichnet, die das Überspringen von Inhalten ermöglichen. Zum Beispiel das Überspringen der auf jeder Seite wiederkehrenden Navigation am Seitenanfang.
synchronisierte MedienSynchronisierte Medien sind Audio- und Video-Inhalte, die mit anderen Formaten zur Darstellung von Informationen und/oder mit zeitabhängigen interaktiven Komponenten synchronisiert werden.
TagcloudEine „Schlagwort-Wolke“, also die Anordnung von Begriffen, die mit der aktuell angezeigten Seite in Zusammenhang stehen und zu denen weitere Informationen im Web-Angebot verfügbar sind oder auch Begriffe die am häufigsten auf der Seite gesucht werden. Durch die Größe der alphabetisch sortiert angezeigten Begriffe wird die Relevanz angedeutet.
Universelles Design Die Prinzipien des Universellen Design zielen auf die Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und bebauten Umgebungen ab, so dass sie für alle Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe nutzbar sind.
VererbungEin Konzept bei dem Eigenschaften von einem Elternelement auf ein Kindelement übertragen werden.
ViewportHier ist damit der aktuell im Bildschirm dargestellte Bereich einer Webseite gemeint, also der Teil der sofort ohne blättern nach unten oder nach rechts sichtbar ist.
WebcrawlerEin Webcrawler ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert.
ZeitstempelEine Markierung mit der aktuellen Uhrzeit und dem aktuellen Datum.


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